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NEW YORK III
... OOOPS, WE'LL DO IT AGAIN ...

   

18.10.2005

Hi Folks,
heute ist der 18. Oktober, der Tag an dem meine Großmutter Geburtstag hatte. Soweit ich weiß hat sie es nie geschafft bis New York und sie lebt leider auch nicht mehr. Da sind schon mal zwei gravierende Dinge die ich nicht mit ihr teile (... sorry, wenn die Einleitung ein bißchen strange ist, aber immerhin habe ich damit bewiesen, daß mir meine Vorfahren wichtig und in Gedanken sind). Und es ist gut so. Ich habe zwar nicht Geburtstag, fühle mich aber so, von ein paar klitzekleinen Rennmaschinen in meinem Kopf mal abgesehen. Denn der gestrige Tag war schlicht und einfach megageil. Als wir endlich unser Business erledigt hatten (Frühstück, Bilder, Web und was man an der Wall Street sonst noch alles treibt) und alle offenen Fragen (Hast du noch Dollars?- Wohin möchtet "ihr" gehen? - Wohin gehen wir zum Essen? - Was könnten wir denn Essen? - Können wir unsere Handies bei euch aufladen? Kann ich jetzt ins Bad? - Wann treffen wir uns? ) durch alle Vermittlungsausschüsse und Unterhändler geklärt hatten, zogen wir los. Enno gen Midtown, bewaffnet mit seinem Drittel Sixpack (ein Pack vorne, ein Pack hinten und wegen des neuen Stativs teilweise mit Überbreite am Verkehr teilnehmend) um die sensationellsten Fotos des sensationellsten Tages zu schießen. Heike grub sich im Business Center ein um das Outlook-Webmail  ihrer über so alles geliebten Weltfirma adidas einem umfangreichen Funktionstest zu unterziehen. Ingo und ich fuhren Uptown in die Upper West Side, wo wir uns sensationell zu Hause fühlten, als wir bei Jack in der 81 Straße unsere Heimstatt der Exkursionen von 2000 und 2001 unverändert in gewohnter Idylle wiederfanden, wo wir das Restaurant Monsoon erblickten und natürlich auch bei Louise um die Ecke guckten, wo es die sensationellsten (auch wenn dieses Wort erst nach 2000 und 2001 in unseren Abteilungsausflug-Duden aufgenommen wurde) Omelettes auf diesem Planeten gibt. Unser Weg führte uns weiter Richtung Central Park am Dakota Building vorbei, wo John Lennon 1980 ermordet wurde und wo der Kinokultfilm "Rosemaries Baby" gedreht wurde. Wie von magischer Hand gezogen führten uns unsere Schritte dann in den geliebten Central Park, wo das extrem sensationelle Wetter unter anderem auch eine ideale Kulisse für ein Hochzeitspaare bot die sich dort ablichten ließen. Wir setzen uns ein bißchen und schlenderten gemütlich in die Upper East Side wo Ingo sehr vorsichtig das erste Mal meine Gedanken dezent Richtung Nahrungsaufnahme lenkte. Wir groovten weiter die 5th Avenue hinab, wo die geschäftigste Flaniermeile New Yorks liegt. Nur Edelschuppen von Rang und Namen. Escada, Hugo Boss, Tiffanys, aber auch Wempe and much more. Zwischendurch unterbrochen und einzigartig das Stadtbild auflockernd finden wir die eine oder andere historische Kirche inmitten der New Yorker Hochhäuser. Aber sogar in der Kirche sahen wir eine amerikanische Flagge hängen, was in Deutschland so absolut unvorstellbar wäre. Eine dringende Königstigeraktion führte uns in den Trump Tower, wo ich mich sofort ein wenig an Las Vegas erinnert fühlte. Hintergrundmusikberieselung, Marmorfußboden, ein Wasserfall und ähnliches;  Glanz und Glamour stärkster Ausprägung und nach American Style. Dann zündete Ingo die Stufe 2 seiner Nahrungszufuhrbedarfsanforderung "Gerdl, langsam hätte ich schon a bisserl Hunger, ...". Kurzum, wir landeten nach schnellem unproblematischem Abstimmungsprozeß erneut in South Street Seaport, wo Ingo sich ein Sandwich und einen Chicken Ceasar Salad mit Original Dressing einverleibte. Ich holte mir eine Pizza Slice, die sehr lecker war. Danach ein bißchen in die Sonne und chillen. Als ich aus dem Restaurantbereich rausgehe und mich auf eine bestimmte Bank setzen will, sitzt allerdings schon jemand da. Zu meiner kurzen Überraschung - so klein kann auch ein Big Apple sein - sah ich Heike Gsichti lesend (sah nach Schnulze aus) und telefonierend sich tollitoll in der Sonne aalend. Enno, der kurz vorher via SMS Koordinatenabgleich betrieben hatte tauchte dann nach ca. 5 weiteren Minuten schon auf. Sensationelles intuitives Timing - made by German Tourie People. Da das Wetter so geil war drängte sich Enno und mir zwangsläufig wieder die Frage auf "To fly or not to fly?". Auch Ingo war heute - trotz noch bestehender Loops in den internen Entscheidungsroutinen - höher motiviert. Während Gsichti sich dann weiter der großen Liebe hingab zogen wir an den Heliport - dabei intensivst unsere Verhandlungstaktik diskutierend. Nach Checken der diversen Modelle und Anbieter entschieden wir uns für eine Standard-Tour zum Preise von 101,-  Dollar pro Nase. Immerhin hatten wir 9 Dollar pro Nase herausschinden können. Nicht ohne, daß Ingo vorher noch mal explizit das Thema Safety aufgeworfen hatte. Wie zu erwarten war, jedoch völlig unbegründet, da wir vorher sogar ein Video zu sehen bekommen. Mann, war ich daraufhin beruhigt. ;-) Also auf zum Heli-Event. Vorher noch schön eine verpackte Schwimmweste angezogen bekommen und dann up up into the sky. Junge, Junge was für einen Anblick und das sensationellste daran bei idealem Licht zum Fotografieren. Ennos Herz schlug im Takt der Rotoren. Details meiner Eindrücke werde ich hier nicht beschreiben, laßt die Bilder auf euch wirken. Wenn das nicht reicht, können auch tausend Worte nicht helfen. Bin ich froh, daß Enno dabei ist. Ich konnte mich auf das Sehen konzentrieren und ihr bekommt eine annähernd adäquate Vorstellung von diesem Event. Wohlbehalten gelangten wir wieder zurück und zogen in unser Hotel wo wir uns um 1800 mit Heike verabredet hatten. Während Ingo sich sofort wieder über die Bedienung hermachte (ich rede von der Fernbedienung, daß mir hier keine Fehlinterpretationen aufkommen) machten sich Enno und ich an unsere Aufgaben. Die Bedienung unseres High Tech Communication Centers: Bilder downloaden, Mails lesen, etc. - was eben in einer Redaktion für Arbeiten anfallen. Schließlich muß ja morgen die nächste Ausgabe des Reisemagazins "Vier Franken in New York"  stehen. Nachdem mal wieder alle Sondierungsgespräche und Koalitionsabsprachen getätigt waren konnten wir um 1900 losziehen. Auf zur U-Bahn Richtung Brooklyn. Das Riverside Cafe war unser Ziel. Von 19:30 an hatten wir eine intensive Fotosession am East River. Das Stativ und auch Enno haben sich in diesen zwei Stunden dort schon vollends amortisiert. Und ob dieser erlebten (und sicherlich auch der reproduzierten) Bilder der nächtlichen Skyline von New York fällt mir spontan nur ein Wort ein: SENSATIONELL. In meinen Wortschatz wohl auch ein "kolossal" oder das häufig zitierte und sehr gern genommene "Wahnsinn" drängen sich beständig auf. Ich war persönlich sehr angetan, daß es niemand "tollitoll" fand. Ein anderer lief auf und ab und formulierte mehrfach " Ganz großes Kino! ... das ist ganz großes Kino!". Aber auch hier gilt das Motto "Dive into the pictures". Wenn einem so viel Gutes widerfährt, dann ist das schon ein großes Essen wert. Wie kann man den heutigen Tag ohne Stilbruch zu Ende bringen. Ich will ins Waldorf Astoria, doch Ingo will ja vorher noch in das beste Steakhouse von New York wo es diese sensationellen Sirloin Steaks gibt. Ouuhhh Käihhh! Ein Chauffeur mit einem alten Cadillac mit roten Plüsch-Interieur steht zufällig bereit und bietet uns an uns für 30 Dollar in die 50ste zu fahren. Wir schlagen zu und ein. Und ihr wißt ja wie die Fahrt und das Feeling  waren ... sensationell! Standesgemäß also bei Smith & Wollensky eingecheckt und beim Hinsetzen erst 3 mal geschluckt ob der Preise, die kanonenartig waren, so daß ich an Smith & Wesson denken mußte. Ingo ging sofort auf die Toilette um einer Hinrichtung zuvorzukommen. Doch wir fanden uns schnell. 40$ für ein Steak? "Was la(k/c)ostet die Welt?" Ingo fängt sich schnell. "Seht es mal so, zumindest essen wir länger als wir geflogen sind!" Noblesse oblige! Jedenfalls war es äußerst lecker und zudem sehr üppig. Die Preise für die angebotenen Süßspeisen waren uns jedoch eindeutig zu gesalzen, so daß wir dem Ober eben ganz eindeutig bezeugten wie satt wir doch alle waren. ;-) OK² - was mag jetzt noch kommen? Natürlich, mein Waldorf Astoria. Beim Eintreten schon sprangen uns (vorwiegend der männlichen Fraktion) erneut eindrucksvolle Bilder ins Gesichtsfeld. Die American Woman Sports Foundation hatte geladen zur großen Gala und neben den Größen von einst wie zum Beispiel Billie Jean King, Katharina Witt, waren ca. 1 Million 100% Bullocks und Beckinsales gekommen. Aufgestylt in Gala-Abendkleidern und im besten "Mannesalter". Nur zwischendurch sah man mal den einen oder anderen versprengten älteren Herren. Alle Erinnerungen an und die Eindrücke von Hubschrauberrundflug und Granatenessen bei Smith & Wesson waren mit einem Mal völlig ausgelöscht. Oh oh - das ist nichts für Junggesellen (und natürlich erst recht nichts für Ehemänner oder gar für Frauen), also husch husch in die Bar, wo wir eigentlich hinwollten. Klar, daß sich die BWL'ler in der Gruppe zuerst mal eine Geschenktasche ernassauerten. Weltmänner wie Enno und ich hatten so etwas jedoch nicht nötig. Kaum in der Bar angekommen schlug auch schon mein Love Potion No. 9 (bzw. mein Jean Paul Gautier) zu. Ich wurde von der rechten Seite her von Tracy dermaßen in Beschlag genommen, daß meine anderen Drei schon fürchteten sie würde mich in der Bar noch vergewaltigen. Ich wollte mich aber dem guten Beispiel meiner extrem enthaltsamen Mitreisenden anschließen und blieb standhaft (im übertragenem Sinne natürlich). Auch wenn die gute Tracy die Event Managerin war und eine Zimmer im Astoria belegte dessen Nummer mir sie sehr deutlich unter die Nase rieb. Kate wäre stolz auf mich gewesen. Einen kleinen Eindruck vom Event gibt es hier!
Enno brachte dann Heike nach Hause, damit sie ihn nicht beim Fotografieren am Time Square stören konnte. Ingo und m.W. schlürften noch unsere Getränke aus und schlenderten dann langsam gen Süden, bevor wir dann in ein Taxi stiegen das uns in die Wall Street brachte, wo ich kurz vor 3.00 Uhr zu Bett ging.
Das war unser Edeltag in New York. Rockefeller wäre stolz auf uns gewesen. Paul Getty hätte uns enterbt. Gott sei Dank geht das bald zu Ende. Denn es ist echt dramatisch, wenn am Ende des Geldes noch so viel New York übrig ist.
 

Folks, now attention, here they come ... the most sensational picture of this tremendous day:  
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18.10.2005

Hi Folks,
heute ist der 18. Oktober, der Tag an dem meine Großmutter Geburtstag hatte. Soweit ich weiß hat sie es nie geschafft bis New York und sie lebt leider auch nicht mehr. Da sind schon mal zwei gravierende Dinge die ich nicht mit ihr teile (... sorry, wenn die Einleitung ein bißchen strange ist, aber immerhin habe ich damit bewiesen, daß mir meine Vorfahren wichtig und in Gedanken sind). Und es ist gut so. Ich habe zwar nicht Geburtstag, fühle mich aber so, von ein paar klitzekleinen Rennmaschinen in meinem Kopf mal abgesehen. Denn der gestrige Tag war schlicht und einfach megageil. Als wir endlich unser Business erledigt hatten (Frühstück, Bilder, Web und was man an der Wall Street sonst noch alles treibt) und alle offenen Fragen (Hast du noch Dollars?- Wohin möchtet "ihr" gehen? - Wohin gehen wir zum Essen? - Was könnten wir denn Essen? - Können wir unsere Handies bei euch aufladen? Kann ich jetzt ins Bad? - Wann treffen wir uns? ) durch alle Vermittlungsausschüsse und Unterhändler geklärt hatten, zogen wir los. Enno gen Midtown, bewaffnet mit seinem Drittel Sixpack (ein Pack vorne, ein Pack hinten und wegen des neuen Stativs teilweise mit Überbreite am Verkehr teilnehmend) um die sensationellsten Fotos des sensationellsten Tages zu schießen. Heike grub sich im Business Center ein um das Outlook-Webmail  ihrer über so alles geliebten Weltfirma adidas einem umfangreichen Funktionstest zu unterziehen. Ingo und ich fuhren Uptown in die Upper West Side, wo wir uns sensationell zu Hause fühlten, als wir bei Jack in der 81 Straße unsere Heimstatt der Exkursionen von 2000 und 2001 unverändert in gewohnter Idylle wiederfanden, wo wir das Restaurant Monsoon erblickten und natürlich auch bei Louise um die Ecke guckten, wo es die sensationellsten (auch wenn dieses Wort erst nach 2000 und 2001 in unseren Abteilungsausflug-Duden aufgenommen wurde) Omelettes auf diesem Planeten gibt. Unser Weg führte uns weiter Richtung Central Park am Dakota Building vorbei, wo John Lennon 1980 ermordet wurde und wo der Kinokultfilm "Rosemaries Baby" gedreht wurde. Wie von magischer Hand gezogen führten uns unsere Schritte dann in den geliebten Central Park, wo das extrem sensationelle Wetter unter anderem auch eine ideale Kulisse für ein Hochzeitspaare bot die sich dort ablichten ließen. Wir setzen uns ein bißchen und schlenderten gemütlich in die Upper East Side wo Ingo sehr vorsichtig das erste Mal meine Gedanken dezent Richtung Nahrungsaufnahme lenkte. Wir groovten weiter die 5th Avenue hinab, wo die geschäftigste Flaniermeile New Yorks liegt. Nur Edelschuppen von Rang und Namen. Escada, Hugo Boss, Tiffanys, aber auch Wempe and much more. Zwischendurch unterbrochen und einzigartig das Stadtbild auflockernd finden wir die eine oder andere historische Kirche inmitten der New Yorker Hochhäuser. Aber sogar in der Kirche sahen wir eine amerikanische Flagge hängen, was in Deutschland so absolut unvorstellbar wäre. Eine dringende Königstigeraktion führte uns in den Trump Tower, wo ich mich sofort ein wenig an Las Vegas erinnert fühlte. Hintergrundmusikberieselung, Marmorfußboden, ein Wasserfall und ähnliches;  Glanz und Glamour stärkster Ausprägung und nach American Style. Dann zündete Ingo die Stufe 2 seiner Nahrungszufuhrbedarfsanforderung "Gerdl, langsam hätte ich schon a bisserl Hunger, ...". Kurzum, wir landeten nach schnellem unproblematischem Abstimmungsprozeß erneut in South Street Seaport, wo Ingo sich ein Sandwich und einen Chicken Ceasar Salad mit Original Dressing einverleibte. Ich holte mir eine Pizza Slice, die sehr lecker war. Danach ein bißchen in die Sonne und chillen. Als ich aus dem Restaurantbereich rausgehe und mich auf eine bestimmte Bank setzen will, sitzt allerdings schon jemand da. Zu meiner kurzen Überraschung - so klein kann auch ein Big Apple sein - sah ich Heike Gsichti lesend (sah nach Schnulze aus) und telefonierend sich tollitoll in der Sonne aalend. Enno, der kurz vorher via SMS Koordinatenabgleich betrieben hatte tauchte dann nach ca. 5 weiteren Minuten schon auf. Sensationelles intuitives Timing - made by German Tourie People. Da das Wetter so geil war drängte sich Enno und mir zwangsläufig wieder die Frage auf "To fly or not to fly?". Auch Ingo war heute - trotz noch bestehender Loops in den internen Entscheidungsroutinen - höher motiviert. Während Gsichti sich dann weiter der großen Liebe hingab zogen wir an den Heliport - dabei intensivst unsere Verhandlungstaktik diskutierend. Nach Checken der diversen Modelle und Anbieter entschieden wir uns für eine Standard-Tour zum Preise von 101,-  Dollar pro Nase. Immerhin hatten wir 9 Dollar pro Nase herausschinden können. Nicht ohne, daß Ingo vorher noch mal explizit das Thema Safety aufgeworfen hatte. Wie zu erwarten war, jedoch völlig unbegründet, da wir vorher sogar ein Video zu sehen bekommen. Mann, war ich daraufhin beruhigt. ;-) Also auf zum Heli-Event. Vorher noch schön eine verpackte Schwimmweste angezogen bekommen und dann up up into the sky. Junge, Junge was für einen Anblick und das sensationellste daran bei idealem Licht zum Fotografieren. Ennos Herz schlug im Takt der Rotoren. Details meiner Eindrücke werde ich hier nicht beschreiben, laßt die Bilder auf euch wirken. Wenn das nicht reicht, können auch tausend Worte nicht helfen. Bin ich froh, daß Enno dabei ist. Ich konnte mich auf das Sehen konzentrieren und ihr bekommt eine annähernd adäquate Vorstellung von diesem Event. Wohlbehalten gelangten wir wieder zurück und zogen in unser Hotel wo wir uns um 1800 mit Heike verabredet hatten. Während Ingo sich sofort wieder über die Bedienung hermachte (ich rede von der Fernbedienung, daß mir hier keine Fehlinterpretationen aufkommen) machten sich Enno und ich an unsere Aufgaben. Die Bedienung unseres High Tech Communication Centers: Bilder downloaden, Mails lesen, etc. - was eben in einer Redaktion für Arbeiten anfallen. Schließlich muß ja morgen die nächste Ausgabe des Reisemagazins "Vier Franken in New York"  stehen. Nachdem mal wieder alle Sondierungsgespräche und Koalitionsabsprachen getätigt waren konnten wir um 1900 losziehen. Auf zur U-Bahn Richtung Brooklyn. Das Riverside Cafe war unser Ziel. Von 19:30 an hatten wir eine intensive Fotosession am East River. Das Stativ und auch Enno haben sich in diesen zwei Stunden dort schon vollends amortisiert. Und ob dieser erlebten (und sicherlich auch der reproduzierten) Bilder der nächtlichen Skyline von New York fällt mir spontan nur ein Wort ein: SENSATIONELL. In meinen Wortschatz wohl auch ein "kolossal" oder das häufig zitierte und sehr gern genommene "Wahnsinn" drängen sich beständig auf. Ich war persönlich sehr angetan, daß es niemand "tollitoll" fand. Ein anderer lief auf und ab und formulierte mehrfach " Ganz großes Kino! ... das ist ganz großes Kino!". Aber auch hier gilt das Motto "Dive into the pictures". Wenn einem so viel Gutes widerfährt, dann ist das schon ein großes Essen wert. Wie kann man den heutigen Tag ohne Stilbruch zu Ende bringen. Ich will ins Waldorf Astoria, doch Ingo will ja vorher noch in das beste Steakhouse von New York wo es diese sensationellen Sirloin Steaks gibt. Ouuhhh Käihhh! Ein Chauffeur mit einem alten Cadillac mit roten Plüsch-Interieur steht zufällig bereit und bietet uns an uns für 30 Dollar in die 50ste zu fahren. Wir schlagen zu und ein. Und ihr wißt ja wie die Fahrt und das Feeling  waren ... sensationell! Standesgemäß also bei Smith & Wollensky eingecheckt und beim Hinsetzen erst 3 mal geschluckt ob der Preise, die kanonenartig waren, so daß ich an Smith & Wesson denken mußte. Ingo ging sofort auf die Toilette um einer Hinrichtung zuvorzukommen. Doch wir fanden uns schnell. 40$ für ein Steak? "Was la(k/c)ostet die Welt?" Ingo fängt sich schnell. "Seht es mal so, zumindest essen wir länger als wir geflogen sind!" Noblesse oblige! Jedenfalls war es äußerst lecker und zudem sehr üppig. Die Preise für die angebotenen Süßspeisen waren uns jedoch eindeutig zu gesalzen, so daß wir dem Ober eben ganz eindeutig bezeugten wie satt wir doch alle waren. ;-) OK² - was mag jetzt noch kommen? Natürlich, mein Waldorf Astoria. Beim Eintreten schon sprangen uns (vorwiegend der männlichen Fraktion) erneut eindrucksvolle Bilder ins Gesichtsfeld. Die American Woman Sports Foundation hatte geladen zur großen Gala und neben den Größen von einst wie zum Beispiel Billie Jean King, Katharina Witt, waren ca. 1 Million 100% Bullocks und Beckinsales gekommen. Aufgestylt in Gala-Abendkleidern und im besten "Mannesalter". Nur zwischendurch sah man mal den einen oder anderen versprengten älteren Herren. Alle Erinnerungen an und die Eindrücke von Hubschrauberrundflug und Granatenessen bei Smith & Wesson waren mit einem Mal völlig ausgelöscht. Oh oh - das ist nichts für Junggesellen (und natürlich erst recht nichts für Ehemänner oder gar für Frauen), also husch husch in die Bar, wo wir eigentlich hinwollten. Klar, daß sich die BWL'ler in der Gruppe zuerst mal eine Geschenktasche ernassauerten. Weltmänner wie Enno und ich hatten so etwas jedoch nicht nötig. Kaum in der Bar angekommen schlug auch schon mein Love Potion No. 9 (bzw. mein Jean Paul Gautier) zu. Ich wurde von der rechten Seite her von Tracy dermaßen in Beschlag genommen, daß meine anderen Drei schon fürchteten sie würde mich in der Bar noch vergewaltigen. Ich wollte mich aber dem guten Beispiel meiner extrem enthaltsamen Mitreisenden anschließen und blieb standhaft (im übertragenem Sinne natürlich). Auch wenn die gute Tracy die Event Managerin war und eine Zimmer im Astoria belegte dessen Nummer mir sie sehr deutlich unter die Nase rieb. Kate wäre stolz auf mich gewesen. Einen kleinen Eindruck vom Event gibt es hier!
Enno brachte dann Heike nach Hause, damit sie ihn nicht beim Fotografieren am Time Square stören konnte. Ingo und m.W. schlürften noch unsere Getränke aus und schlenderten dann langsam gen Süden, bevor wir dann in ein Taxi stiegen das uns in die Wall Street brachte, wo ich kurz vor 3.00 Uhr zu Bett ging.
Das war unser Edeltag in New York. Rockefeller wäre stolz auf uns gewesen. Paul Getty hätte uns enterbt. Gott sei Dank geht das bald zu Ende. Denn es ist echt dramatisch, wenn am Ende des Geldes noch so viel New York übrig ist.
 

Folks, now attention, here they come ... the most sensational picture of this tremendous day:  
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Early birds catching breakfast

Die Katze auf dem heißen Blechdach

Business - Lady in Center

heroes of New York - wherever u go

Methadon Programm gegen Ingos HBO-Entzug

"Unser" Starbucks von 2000/2001

Bei Jack&Judy - Apartments in der 81 St.

Typical NY - Straßenkeller

Sensationelle Pizzabäcker

Dakota Building - hier wurde John Lennon ermordet

IMAGINE - Strawberry Fields im Central Park

Sonderfotografiererlaubnis für mich!

Central Park Stillleben

Central Park life

Schatz, du meckerst ja gar nicht!

Grand Plaza - Hotelinstitution

Little(?) White Chapel ;-)

Business & Relax

"schön Mittagessen", Part 1.065.411

Zufallstreffen mit einer Bekannten

Jack Nicholsons Sohn

"to fly or not fly?"

Boarding for Heli

Captain, mein Cpatain

Selbstportrait aus dem Handgelenk

Der Ersatzspeicherkartenvergesser

Empire and more

South Manhatten mit Ground Zero

Der Ersatzakkuvergesser

Heliozentrisches Weltbild

schön sicher fliegen

Survivors

Tante Emme auf amerikanisch

Badewannenarmatur

Fit für's Trinken auf offener Straße

Nicht unter das Verpackungsgesetz fallend

Atos Origin und der CSI-Representative

River Side Cafe - Kultstätte und Sightseeing-Highlight

Axiom für die ESS-Nutzung

Nightshot

Curious Brain

Homo fotografiens

Brandnew (?) Cadillac

Noblesse obligé

Irgendeiner entführt meine Ixus auf's Klo

Marketing in Perfektion!

Dollarmassengrab

Im Waldorf Astoria - Frisch gemacht

das letzte (freigegebene) Bild des Tages

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