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NEW YORK III
... OOOPS, WE'LL DO IT AGAIN ...

   

13. und 14.10.2005

14. Oktober 2005 - 13:35 MESZ - Über den Wolken ist die Freiheit grenzenlos. Zumindest würde man die Grenzen nicht mitbekommen, wenn da nicht diese sagenhafte (äh sorry ... ich meine natürlich "sensationelle") Flightshow von SIA  wäre. Video-Kanal 98 zeigt an wo's langgeht. Hoffentlich hat der Pilot auch diesen Sender. Coole Sache. Ein paar Turbulenzen haben wir auch schon überstanden. Bei Singapore Airlines aber macht alles Spaß. Schließlich kann man sich zum Rock 'n Roll durchschütteln lassen oder ein bißchen Sandra Bullock gucken. 60 Filme an jedem Sitz und dazu alles noch "on Demand". Sozusagen "Sandra auf Bestellung". Auch "Barfuß" habe ich mir noch mal gegönnt. Mein MP3-Player kommt auch nicht zum Einsatz, da man natürlich auch Audio demandieren kann. Nach ein paar Klassik-Genüssen habe ich eine kleine Zeitreise von den 60ern in die Gegenwart unternommen und bin jetzt bei irgendwelchen "solid gold greats" gelandet. In special dedication gönne ich mir gerade "Always on my mind" von Elvis. ... "Little things I should have said and done  -  I just never took the time". Tja, auch Elvis kann philosophisch sein.
Wir befinden uns gerade in 11.000 m über dem Atlantik und werden in ca. knappen 3 Stunden in JFK landen. Yess. Wird das ein Spaß. Nachdem wir uns gestern schon in unserer italienischen Kneippe mit unserem Motto infiziert haben "Das Leben ist schön", werden wir nun Taten folgen lassen.
Der gestrige Tag brachte uns (Enno, Heike und m.W.) eine ziemlich lange Anfahrt nach Frankfurt. 4 Stunden, die ich jedoch ob der tollen Nürnberger Daily Soap "Ich zieh' ein und du ziehst aus" als sehr kurzweilig empfand. Aber auch wichtige Männer- und Frauenthemen (Penisverlängerung durch Porsche) wurde intensivst und ultimativ abgehandelt.
Enno steuerte das Schiff und kommunizierte zusätzlich verbal mit dem Navi-System, bis die freundliche Frauenstimme aus den BMW-Eingeweiden (oder muß es hier BMW-Eingeweihte heißen?) erwiderte "Ich kann sie nicht verstehen". Ingo kam derweil per Bahn am Airport an und blockierte mal 1 Stunde einen Check-In Schalter exklusiv für uns. Ein Business-Upgrade für uns sprang trotz aller Mühe nicht heraus, aber das Gepäck allerdings, darf nun "Priority" reisen und wir haben 6 Plätze zu viert. Dazu könnte ich Beine in der Länge von Claudia Schiffer locker ausstrecken und - was auch ich als sensationell empfunden habe - wir hatten einen tollen Aus-/Anblick beim Start wie ihr dann an den Bildern sehen könnt. Ich sehne mich seither nach Turbulenzen, damit sich die Cabin Crew mal wieder setzen muß. ;-)
Noch mal zurück zu gestern. Beim Check-In Block durch Ingo wurde auch bereits das kulinarische Angebot für den Abend ausgehandelt. "Ich weiß schon, wo wir hin müssen, ... ein sensationeller Italiener". Also kurz ins Hotel und Sachen aufs Zimmer gebracht und ab in die Hanauer Landstraße 198 in das Restaurant "Das Leben ist schön". Der Name ist Programm. Hingehen! Aber bitte keine Pizza Briatore bestellen. Brandgefahr. Im doppelten Sinne. Details werde ich hier aussparen.
Die auch wärmstens empfohlene SansiBar haben wir ausgelassen um ins Hotel zurückzukehren. Dort Zimmer bezahlt und versucht die Prozesse des Fahrzeugparkens im Hotel Albatros zu verstehen, was uns nicht gelang. Wir orientieren uns nun an der Botschaft auf den Dollarnoten "In God we trust!". Die Nacht war kurz. Leider hatte ich im Frauenpoker verloren, so daß Ingo mit Heike aufs Zimmer durfte. Der Grufty-Gruppe (Enno und m.W.) tat eine geruhsame Nacht recht gut, so daß wir zeitig am Frühstückstisch waren. Obwohl wir dann auch gegen 6:45 fertig waren, durften wir warten bis das Shuttle startbereit war. Um 7:15 also losgeshuttlet und doch sehr passabel durch den Verkehr gelangt. Bei der Sicherheitskontrolle wurde die Laptop-Tastatur mit dem Staubsauger abgesaugt und der Testsstreifen in ein Chromatographen eingelegt. Ich kann euch jetzt bestätigen, daß mein Laptop (der von Enno aber auch) sprengstofffrei ist. Wenn die wüßten welch hochexplosives Material sich auf der Festplatte befindet. ;-)
So, nun ist Schluß mit lustig. Enno gafft und Ingo wird unruhig. Ergo, Mittagessen naht.
www.unterbrechung.de
Fortsetzung - New York City, 14.10.05 /16:15 Eastern Time:
Unser Mittagessen kam und, sensationell, es gab eine Nummer 8 in der Ausführung "Panäng Air" oder so. Sehr lecker. Aber man denkt sofort an Thai Food 2 - an die Referenz, und an Naree, Parichat und Iwan. Aber ich will nicht meckern, da ich bei der Landung wieder optische Leckerbissen genießen durfte. Bei unseren amerikanischen Verbündeten waren zuerst mal Fingerabdrücke und Portraitfotos angesagt. Würde mich interessieren ob die einem die Passnummer quer über der Brust einblenden. Lächeln ist auch hier meist zwecklos und wird selten erwidert. Nicht unbedingt der beste Einstieg. Unser in der Raffles Class gereistes Priority Gepäck wartete schon, so dass wir auch sofort das erste Taxi bekamen und somit auch erster in Manhattan wurden. Die Flatrate liegt mittlerweile schon bei 45 USD. Unser Taxi-Driver liess sich von Enno nicht fotografieren, da er "wanted" sei. Jedenfalls steuerte er uns auch ohne Navi-System, aber mit ähnlichen Schwierigkeiten wie wir gestern Nacht hatten - zu unserem Hotel Wall Street Inn in der South Williams Street 9. Mitten im Financial District sind wir also zu Hause. Die Freundlichkeit an der Rezeption hielt sich sehr in Grenzen, aber die Zimmer sind o.k. Da nur unser Zimmer 406 bezugsfertig war, haben wir vorläufig mal alle dort eingecheckt. Nach dem Motto"All in one". Und dank Ennos Ethernetkabel gelang auch der Schleppi schnell ins Internet.
Gegen 14.00 Uhr erkundeten wir mal kurz die nächste Nachbarschaft. Wall Street, Trinity Church und dann zum Ground Zero. Und dort befällt einen sofort wieder das eine - schon so häufig benutzte - Wort. Wahnsinn! Ist auch nach Jahren für uns ein sehr bedrückendes und beklemmendes Gefühl. Die Stadt, bzw. der Himmel über ihr weint bittere Tränen dazu. Die Stimmung hellt sich dann erst langsam auf als wir im World Financial Center unseren Sandwich-Laden "Cosi" (www.getcosi.com) wieder finden. Ein Sandwich Chicken Tandoori ist die Belohnung die wir uns dann sofort gönnen. Mit Diet-Coke mal schlappe 9,96 Dollar umgesetzt. Da keimt plötzlich Sehnsucht auf nach Asien, bzw. nach den Preisen dort. Da noch nicht alle Dollars getauscht haben, versorge ich Enno und Ingo. Dies muß ich mir aber alles nicht merken. Auch nicht daß Enno gestern das Hotel bezahlt hat. Denn Enno hat hierfür eine kleine Datenbank entwickelt. Ich würde wetten, daß er sogar Datensicherung über Internet betreibt. Wir keilen uns nun schon um die 30 cm Ethernetkabel. Enno will "nach hause telefonieren" über Internet. Muß mich  gut mit ihm stellen, da er hier für die Profifotos garantiert und ich doch das eine oder andere nassauern möchte. Nicht wegen mir, sondern nur wegen, bzw. für euch. Also schaun mer mal, was wir dann anzubieten haben. Heike und Ingo chillen schon heftigtst. Jetzt bleiben uns dann noch ca. 2-3 Stunden bis dann auch B-la ihren Charme und ihre Lebensenergie mit uns noch zu teilen gedenkt.

Weidet euere Augen, hier ein Auszug an bisher unveröffentlichten Bildern dieses sensationellen Trips:

Heading for Frankfurt - Spätsommer in Perfektion

Wunscherfüllerin am Airport Frankfurt

Ingo mit Imagewandel und exhibitionistischen Ansätzen

Die Kneipe in Frankfurt gibt das Motto unserer Reise vor

Morgenstund hat Gold im Mund - Dreamteam

Unser Jumbo - mit meiner Kamera

Unser Jumbo - durch Ennos rosarote Brille

Jumbofotografierer fotografiert

Sie lächeln exklusiv für mich und meine Ixus

Ingo schießt aus der Hüfte, während ich mich um die 8 kümmere

Suchrätsel - was ist das?

Über Kopf - doch Enno ist allzeit b(e)reit

die halbe Miete - heading for New York City

So ein Flug kann lan sein - Davon gibt's ca. 10 Bilder

Enno trifft die Knilche aus der ersten Bank

Schnürlregen - oder Cats and Dogs

Ich bin drin! - Auf den Spuren von Boris

Seit Angela kanzelt werden die Beziehungen zu den Amis besser

Aber immer schön daran denken, wer der Große ist

Ingo, Heike und George - nicht Bush, sondern Washington

Ground Zero - Infotafel

Ground Zero - Stummer Blick

Cosi - Sandwich, die Referenz. Wir erinnern uns an 2001

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